BGM als strategischer Prozess

Erfolgreiches Gesundheitsmanagement muss neben betriebsspeziefischen Zielen auch die jeweiligen Zielgruppen betrachten. Eine Veränderung von  Verhältnissen und Verhalten im Sinne gesundheitsförderlichen Lebens auch am Arbeitsplatz ist nur dann möglich, wenn jeder Einzelne im Unternehmen von Sinn und Zweck betrieblicher Gesundheitsförderung überzeugt werden kann.
Die Erfolgsstrategie für Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement ist:
sensibilisieren. informieren. motivieren.
Mit der von Franziska Cüppers und Babette Halbe-Haenschke entwickelten SIM-Strategie gewinnen und begeistern Sie Ihr Team vom Unternehmensleiter bis zum Schichtarbeiter für die verschiedensten BGM-Prozesse und Maßnahmen der Gesundheitsförderung.

Fragen Sie uns nach der Erfolgsstragie!

Vorteil Vereinbarkeit

Eine Umfrage der IG Metall von über 500.000 Beschäftigten (2013:“Arbeit:sicher und fair!“) bestätigt abermals: Viele wünschen sich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Mütter wollen beides, Väter keine Kompromisse mehr. Weder Frauen noch Männer wollen Elternzeit missen. Und viele wollen Raum und Muße für ihre kranken und pflegebedürftigen Mütter und Väter. Gefordert wird mehr Zeitsouveränität und eine Unternehmenskultur,
die eine Entscheidung zwischen Kind und Karriere oder Eltern und Karriere überflüssig macht. Und tatsächlich nimmt der Trend zu mehr Familienfreundlichkeit zu. Arbeitgeber erkennen in flexiblen Arbeitszeiten einen Gewinn für Beschäftigte und Arbeitgeber. So können Unternehmen mit familienfreundlichen Arbeitszeiten und Angeboten neue Fachkräfte gewinnen und bewährte halten. Möglichkeiten lebensphasenorientierter Arbeitszeit gibt es längst. Unternehmen, die sich neuen Chancen öffnen, werden neben dem Erfolg des wachsenden Engagements und einer höheren Balance der Mitarbeiter merken, dass sich auch der Unternehmensalltag leichter gestaltet.

https://www.erfolgsfaktorfamilie.de/

Mehr Lust auf Neues

 Fit in der zweiten Berufshälfte

Umstrukturierungen sind die Treiber in Unternehmen. Sie wecken Neugierde und Lust auf Zukunft, schüren aber auch Sorgen und Ängste. Vor allem älteren Mitarbeitern geht so langsam die Puste aus: Alles wird schneller, ständig anders und immer mehr. Das Leben wird komplexer, die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit schwinden und keiner weiß mehr so genau, wohin die Reise eigentlich geht. Sicherheit und Planbarkeit adieu.
„Nur zu“, sagen sich da die Jungen, „das ist Entwicklung, da bieten sich Chancen“.
„Zu viel“, stöhnen eher die Alten, „das pack` ich nicht, da bleib` ich auf der Strecke“.

Jeder Vierte Mitte fünfzig steigt aus. Die Gesundheit macht nicht mehr mit – körperlich und psychosozial sind viele am Ende. Mit heftigen Folgen für die Unternehmen, besteht doch bald die Hälfte der Mitarbeiter aus über 50-Jährigen.

Wir müssen uns also fragen, wie wir Leistungsfähigkeit erhalten und Potentiale heben können. Und zwar jetzt. Wie kann Gesundheit und Lebensfreude – nicht nur am Arbeitsplatz – erhalten werden?

Was kann das Unternehmen, was kann jeder selbst dafür tun?

Verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften nehmen im Laufe unseres (Erwerbs)Lebens ab: Muskelkraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit, Seh- und Hörvermögen sowie Tastsinn. Auch die Widerstandsfähigkeit bei Belastungen verringert sich. Insgesamt sind wir geistig weniger beweglich und nicht mehr so schnell im Denken und Lernen. Risikobereitschaft und Flexibilität lassen nach und das Kurzzeitgedächtnis oft zu wünschen übrig.

Allerdings können wir den Prozess in Teilen beeinflussen und gegensteuern. Wir können Gesundheit und Vitalität trainieren!

Ebenso erfreulich: wesentliche Kompetenzen bleiben gleich: wir können uns auf unser Allgemeinwissen verlassen, behalten die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen und können wie gewohnt aufmerksam und konzentriert arbeiten.

Viele Fertigkeiten und Qualitäten nehmen sogar zu: wir haben mehr Lebens- und Berufserfahrung, können uns realistischer einschätzen, sind zuverlässig, beständig und verantwortungsbewusst.
Wir sind sprachlich gewandter und verfügen im Allgemeinen über ein gutes Urteilsvermögen

Es heißt zudem, wir wären im Alter auch kooperationsfähiger. Aber stimmt das?
Akzeptieren wir andere Haltungen und Motive? Integrieren wir die Werte der jungen Kollegen in unser Wertesystem? Und überdenken wir eigene, fest verankerte Glaubenssätze und Motive? Schafft das Unternehmen den nötigen Mix an Kompetenzen und Einstellungen?

Können wir, Jung und Alt, voneinander profitieren und die Haltung der anderen tolerieren? Vielleicht sogar nachvollziehen und verstehen?

Während die Baby-Boomer Generation Leistung mit Pflicht und Disziplin verbindet, sagt die Generation Y vor allem dann JA zu Leistung, wenn sie mit Spaß verbunden ist. Wo sich die Älteren zwischen Beruf und Familie entschieden haben, wollen die Jüngeren Familie und Beruf vereinbaren.
Work-Life versus Life-Balance. Wer wollte urteilen, welche Werte richtiger oder besser sind?

Wollen wir nicht lieber die Chancen sehen, die sich im Mix aus den vorhandenen Kompetenzen der verschiedenen Generationen ergeben? Selten standen den Betrieben eine solche Vielzahl an Fertigkeiten und Eigenschaften zur Verfügung. Welch Möglichkeiten an Teams!

Wir sollten alle vorhandenen Potentiale nutzen und dürfen die Lebens- und Arbeitshaltung der unterschiedlichen Mitarbeiter beruhigt und mutig  zulassen.

Längst kennen wir Wege, Verhältnisse und Verhalten altersspezifisch anzupassen. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist keine Hexerei und hält Lösungen parat, die gesunde Arbeit in erfolgreichen Unternehmen etabliert. Es gilt, vorhandene Ressourcen zu aktivieren und die Resilienz zu erhöhen.

Wir können Lust auf Neues wecken. Wir können Mitarbeiter in der zweiten Berufshälfte darin unterstützen, Veränderungskompetenz zu entwickeln und sie mitnehmen in eine Zukunft, die auch zu ihnen passt.

Alles, was es dazu braucht, ist die Förderung einer zuversichtlichen Haltung und der Gewissheit, mit Belastungen umgehen zu können. (Vgl. Kohärenzgefühl nach Antonovsky).

Wir müssen die Arbeitswelt verstehbar machen. Auch ältere Mitarbeiter brauchen das Gefühl,
ihren Aufgabenbereich bewältigen zu können und sie müssen wissen, dass ihr Tun einen Sinn hat und sich lohnt.

Und wir können erlauben, dass der Sinn für jeden, Jung wie Alt, ein anderer ist.

Wir können aneinander und miteinander besser werden. Dann haben wir auch Lust auf Neues.

„Dürfen wir mal kurz stören?“

Unternehmen und Dienstleister entdecken ihren Vorteil durch Betriebliches Gesundheitsmanagement. Nicht alle machen dabei einen guten Job.

Gesunde Mitarbeiter versprechen Erfolg, und den wollen wir. Als Unternehmen, als Personal- oder Betriebsrat, als Führungskraft, als Mitarbeiter. Und als Dienstleister.

Das Erfolgsgeheimnis: Betriebliches Gesundheitsmanagement. Wir optimieren menschliches Verhalten und unternehmerische Verhältnisse und schon läuft`s. BGM als Wunderwaffe.
Für mehr Motivation, Leistung und Mitarbeiterbindung, gegen die Folgen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels. Mehr Gesundheit – mehr Erfolg.
Ganz einfach.

Es scheint, als profitierten viele von den vitalisierenden Angeboten und Maßnahmen. Immerhin sind unterdessen rund 30% aller größeren deutschen Unternehmen auf dem Weg zu gesundem Profit: Mitarbeiter werden in ihren Ressourcen und Resilienzen gestärkt und angehalten, ihr Verhalten zu reflektieren; Führungskräfte werden als Risikofaktor entlarvt und geschult. Dazu werden Unternehmensleitungen vorsichtig auf weniger förderliche Arbeitsbedingungen und Verhältnisse sowie auf ungesunde Arbeitsweisen der Belegschaft hingewiesen. Alle ahnen, dass manch Gewohntes in die Sackgasse führt.  Aber wer macht sich auf, gesündere Wege zu gehen? Und mit welchem Ziel?

Karten und Kompass für die neue, gesunde (Arbeits)Welt verkaufen BGM – Dienstleiter.
Wir sind ein buntes Gemisch aus Gesundheitsmanagern, Ärzten, Trainern, Coaches, Sportlehrern, Physiotherapeuten, selbst ernannten Experten und Praktikern, ehemalig Personalverantwortlichen verschiedenster Unternehmen, Krankenkassen, Verbänden und diversen Institutionen etc..

Und dann wird munter Gesundheit verkauft: Motivationsvorträge, Workshops, Seminare, Gesundheitstage, Moderationen usw.. Wir beraten und betreuen als Teil irgendeines Konzeptes. Als Teil eines vorhandenen Systems. Wir zeigen Ausflugsziele, die mit mehr oder weniger bekannten Mitteln zu erreichen sind.

Aber genau das ist kein BGM!

Wir sollten uns trauen, alte Wege zu verlassen und Bestehendes zu hinterfragen. Alle: Dienstleister und Verantwortliche in den Betrieben. Neue Ziele erreichen wir ausschließlich über neue Wege.

Betriebliches Gesundheitsmanagement darf nicht reinpassen, sich nicht anpassen – betriebliches Gesundheitsmanagement muss stören und irritieren. Muss eingefahrene Verhältnisse und feste Strukturen überprüfen. Muss Einstellungen und Verhalten reflektieren. Wir müssen Abenteuer verkaufen – keine Routinen. Wir müssen Lust auf Gesundheit wecken. Bei jedem einzelnen Mitarbeiter. Vollumfänglich und mit einem lauten Appell an Eigenverantwortung und Machbarkeit.

Und wenn es für neue Wege keine personellen und finanziellen Mittel gibt, müssen wir welche schaffen. Das wäre dann BGM.
Wenn es Probleme gibt, müssen wir gemeinsam Lösungen finden. Wenn wir auf Hindernisse stoßen, müssen wir sie überwinden. Auch das wäre dann BGM.
Wenn wir uns nicht damit aufhalten, warum das alles nicht geht mit der Gesundheit im Betrieb, sondern überlegen, wo und wie es gehen könnte, gesünder und motivierter zu leben und zu arbeiten, wäre das nicht BGM?

Ernstzunehmende Anbieter wissen, wofür ein umfassendes und nachhaltiges Gesundheitsmanagement steht: sensibilisieren – informieren – motivieren – agieren.
Wissen und umsetzen, was gesund hält.
BGM ist ein auf allen Ebenen zu gestaltender Prozess. Individuell und spezifisch. Daran sollten wir festhalten. Und wir sollten uns trauen, ungemütlich zu sein.
Wenn kaum motivierte Personalverantwortliche, denen sich die Möglichkeiten und Chancen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements nicht erschließen, halbherzige Alibi-Maßnahmen planen, weil sie für Sinnvolles keinen Nerv und keine Ressourcen haben, sollten wir uns im Sinne unseres Auftrages verweigern.

Wenn Gesundheitstage zu Verkaufsveranstaltungen werden, wenn Geschäftsleitungen aus Mangel an Wissen und Visionen Gesundheit schlicht verwalten und irgendwelche Aktionen anbieten, hinter denen sie nicht steht, sollten wir uns verweigern. (Schlimm genug, dass Unternehmen ihre erfolglosen Maßnahmen im Anschluss beurteilen und natürlich feststellen, dass ihre Programme „nichts genützt“ haben.)

Wenn Unternehmer nicht gewillt sind, Arbeitsbedingungen zu verbessern aber von Dienstleistern fordern, die Mitarbeiter zu trainieren, damit diese unter allen Umständen fit bleiben, ist das kein BGM.
Wenn Arbeitnehmer nicht gewillt sind, ihre Lebenseinstellungen und Gewohnheiten zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern und stattdessen vom Arbeitgeber Wohlfühloasen fordern, ist das kein BGM.
Wenn BGM-Anbieter ihre Programme über Firmen gießen, ohne sich eingehend mit dem Betrieb, seiner Belegschaft, den Potentialen und Zielen beschäftigt zu haben, ist auch das kein BGM.

Wenn wir aber gemeinsam dafür sorgen, dass gesündere Verhaltensweisen und Verhältnisse Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit steigern und somit zu mehr Erfolg und Zufriedenheit im Privat- und Arbeitsleben beitragen, machen wir alle einen guten Job.
Und schaffen Neues. Weil Gesundheit eben verändert!

Generation relax – nur keine Aufregung!

Thema auf einer Party, alle über 50, war unlängst die sogenannte Generation relax.
Große Sorge ging um, faule junge Menschen könnten die deutsche Wirtschaft lahmlegen.
Wollten sie doch nicht mehr so viel arbeiten wie ihre Eltern und Großeltern.
Und man war sich fast einig: die Jungen sollten sich ein Beispiel an den Alten nehmen und ordentlich reinhauen, anstatt sich zu amüsieren und das Leben zu genießen.

Wie bitte?
Es ist genau andersrum: Wir müssen uns die Jungen zum Vorbild nehmen!
Die neue Generation arbeitet auch effektiv, die lassen nur den Burnout aus.
Junge Menschen stellen die Sinnfrage ihres Tuns wieder mehr in den Vordergrund. Das ist gesund!
Junge Menschen orientieren sich an eigenen Kompetenzen und Zielen. Auch das ist gesund.
Junge Menschen stärken ihre Ressourcen, indem sie ein erfüllendes Privatleben haben und Zeit für sich einräumen. Die wollen, dass Arbeit Spaß macht. Und einfach gut in ihr Leben passt.
So sind sie widerstandfähig und können Herausforderungen standhalten.
Sie orientieren sich im Job an dem, was sie wollen und machen ihre Karriere. Sie setzen eigene Prioritäten. Sie sind erfolgreich, weil Sie verantwortlich und selbstbestimmt handeln.
Sie sind motiviert, weil sie ihre Wege gehen.
Das setzt enorme Energien frei, macht leistungsstark und kreativ. Ist irre gesund und tut dem Arbeitsmarkt ganz gewiss gut. Keine Aufregung!

 

Win Win Gesundheitsmagement

Warum Gesundheit ansteckend ist

Es ist zeitgemäß, gesundheitsbewusst zu leben. Unterdessen beschäftigen sich zunehmend auch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit Gesundheit. Das Wohl der Mitarbeiter rückt in das Interesse von Arbeitgebern und Personalverantwortlichen. Und sie sind gut beraten.

In einer Welt wie der unseren scheint die Gesundheit ständig in Gefahr: Wir sind wie bedroht von Arbeitsdichte, erhöhtem Leistungsdruck, enormer Dynamik und Komplexität, Entgrenzung von Arbeit und Freizeit sowie wachsenden Anforderungen an Flexibilität und Verfügbarkeit.
Dazu kommen hohe auch persönliche Leistungsideale, belastende individuelle Umstände und ein anspruchsvolles Privatleben. Wer da nicht fit bleibt, fällt aus:
Menschen werden körperlich und psychosozial krank, Unternehmen beklagen Fehlzeiten, geringe Leistungsbereitschaft und in Folge stetige Abnahme von Arbeitsfähigkeit.

In Deutschland scheiden mehr als 25% aus gesundheitlichen Gründen im Alter von rund 55 Jahren aus dem Erwerbsleben aus. [1]

Mit Blick auf die Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist das Bemühen der Unternehmen um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter durchaus nachvollziehbar.

Und tatsächlich sind viele Leistungsausfälle durch Herzinfarkte und Schlaganfälle, Diabetes Typ 2, Krebstodesfälle, Frühverrentung wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie Frühverrentung wegen Stress und psychischer Erkrankungen vermeidbar.

Das Mittel der Wahl: Gesund bleiben. Und da 78% der Bevölkerung, die ungesund lebt, aber nichts tut, berufstätig ist, scheint der Arbeitgeber der geeignete Initiator von Gesundheit.

Aber was genau kann der Arbeitgeber leisten? Und was leistet ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement?

Wir verstehen BGM als umfassenden und kontinuierlichen Prozess, der die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zum Ziel hat.[2]

Als dauerhafte Gemeinschaftsaufgabe aller im Unternehmen sollen Arbeitsmotivation und  Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen gefördert und erhalten werden. Für den Unternehmenserfolg und die Lebenszufriedenheit des Mitarbeiters.

Betriebliches Gesundheitsmanagement kann unser Leben in Balance halten.

Gesunde Schritte sind

  • die Analyse der Arbeitsbedingungen und des Zustandes der Belegschaft
  • die Entscheidung über Weg und Ziel nebst Schaffung entsprechender Ressourcen
  • die Planung und Steuerung des Projektes in einzurichtenden Kreisen
  • die Durchführung von Aktionen und Maßnahmen
  • die ständige Evaluation und Fortsetzung

Immer im Blick: Verhältnisse und Verhalten.

Förderliche Umstände und starke Ressourcen machen Gesundheit (nicht nur) im Betrieb möglich.

Hierzu gehören neben Arbeitssicherheitsaspekten und Ausstattung der Arbeitsplätze vor allem

  • ein sinnvoller und transparenter Betriebsablauf
  • Respekt, Anerkennung und Wertschätzung
  • die Förderung von Kreativität und Eigenständigkeit
  • materielle und immaterielle Anreize
  • mehr Stresskompetenz
  • sowie eine lebensphasenorientierte Personalpolitik

Der Mitarbeiter bleibt leistungsbereit und arbeitsfähig durch

  • Vertrauen in die Unternehmensführung
  • soziale und fachliche Kompetenzen
  • körperliche und psychosoziale Gesundheit
  • und persönliche EntwicklungsperspektivenI

Immer dabei: Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Nur wenn auf beiden Seiten Bereitschaft zu Selbstreflexion und Korrektur im Sinne gesunderhaltender Voraussetzungen und Absichten vorhanden ist, lohnt es sich, BGM zu etablieren.

So sind Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung vor allem erfolgreich, wenn jeder im Betrieb nicht nur dabei, sondern von der Sinnhaftigkeit des Prozesses auch überzeugt ist.
BGM geht immer mit Veränderungen einher – nicht immer sind diese willkommen.
Die Frage nach dem „wozu das alles?“ muss für jeden Einzelnen zufriedenstellend beantwortet sein. Das muss erklärt werden, das muss betroffen machen, das braucht Zeit. Auch das ist ein Prozess.
Wenn es dann schließlich gelingt, zu vermitteln, dass eine Anpassung von Verhältnissen und Verhalten zu mehr Profit und persönlichem Glück beitragen, nehmen Unternehmen und Belegschaft die spannenden Herausforderungen an und sehen die Chancen und Vorteile, die sich bieten. Sie entdecken ihren Zugewinn und den des Unternehmens.

Ein umfassendes Gesundheitsmanagement kann motivierende Umstände schaffen und Gesundheit fördern. Kann Lebensqualität – auch am Arbeitsplatz – steigern.
Die Integration von BGM in die Unternehmenskultur und gesundheitsbewusste Führungskräfte sind dabei die wichtigste Voraussetzung. Und alle müssen begreifen, dass Gesundheit keine schwere Aufgabe ist sondern eine Haltung, eine Einstellung. Dass Gesundheit nichts mit Verzicht, Einschränkung, Hindernissen und Hemmnissen zu tun hat. Sehr wohl aber mit Veränderungen. Wir können nicht so tun, als ergäben sich neue, bessere Lebensumstände und Arbeitsbedingungen schon irgendwie. Wir müssen Verantwortung übernehmen und uns entscheiden. Und wir müssen handeln!

Wenn es gelingt, bestehende Systeme und Strukturen, Einstellungen und Verhaltensweisen gemeinsam zu hinterfragen; wenn es möglich ist, Visionen zu entwickeln und wenn alle mutig und optimistisch genug sind, sich einzulassen, verbreitet sich ein Gesundheitserreger im Unternehmen.

Wenn die Geschäftsleitung gesunde Werte schafft und wenn der Mitarbeiter motiviert ist, bewusster zu leben, profitieren alle.

Wenn Arbeitsplätze entstehen, an denen fitte und zufriedene Menschen Lust auf Leistung haben, sind Unternehmen und Menschen gesund.

Dann ist BGM ein entscheidender Bestandteil zukunftsorientierter und erfolgreicher Unternehmenspolitik. Und ein Dienst an unserer Gesellschaft.

Dann bleibt Gesundheit auch nicht nur im Betrieb, sondern findet überall statt.
Und steckt an.



[1] Roland Berger Studie 2012

[2] Luxemburger Deklaration 2007