FÜHRUNG UND MANAGEMENT

Führung ist, die richtigen Dinge tun – Management ist, die Dinge richtig tun.
Eine zukunfts- und wettbewerbsorientierte Führung kann nur eine gesunde Führung sein. Die Führungskraft selbst steht im Zentrum des betrieblichen Gesundheitsmanagements und übernimmt drei wichtige Funktionen: die Führungs-, Vorbild- und Managementfunktion. Deutschlands Top-50-Unternehmen zeichnen sich neben guten Umsätzen und ein ausgeprägtes Leistungsbewusstsein auch durch eine Führungskultur aus, die gesundheitsfördernd und mitarbeiterorientiert ist. Fairness, Kommunikation und Integrität sind der Schlüssel zu gesunder Produktivität. Führung ist mehr als Management. Führungskräfte brauchen den Willen und die Kompetenz zur Übernahme von Verantwortung und zur Gestaltung einer vertrauensvollen Unternehmenskultur. Empathisch und professionell – das ist die Führung, die Ihr Gesundheitsmanagement erfolgreich macht. Und Ihr Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig.

Arbeit ist Teil unseres Lebens

Arbeit ist Teil unseres Lebens

2014 verbrachten Vollzeitbeschäftigte rund 42 Stunden pro Woche am Arbeitsplatz (Statistisches Bundesamt, Qualität der Arbeit, 2015). Gut, wenn Arbeit ein sinnstiftender Teil unseres Lebens ist. Arbeit kann bilden, die Persönlichkeit formen und Menschen zu dem machen, was sie sind. Sie kann Spielwiese unserer Kreativität sein, Grund zur Freude und Selbstachtung, Ursprung sozialer Verbundenheit und Anerkennung. Arbeit kann sich gut anfühlen und motivieren, sie kann aber auch krank machen. Während uns der Sündenfall lehrt, Arbeit mit allerhand Plage und Mühsal zu verbinden, betrachten wir Arbeit heute zunehmend auch als Idee der Selbstverwirklichung und Entwicklung. Und somit als förderlichen Part. Arbeit hat einen immensen Einfluss auf unsere Lebensqualität und steht in permanenter Wechselwirkung mit unserem Privatleben. Es geht immer mehr um eine Lebensbalance, in der Arbeit zu einer erfüllenden Quelle werden kann. Wenn wir arbeiten, begegnen wir den Anforderungen und Aufgaben am Arbeitsplatz und uns selbst. Durch unsere Einstellungen und Haltung, durch unsere Lebensweise tragen wir dazu bei, ein mehr oder weniger gesundes Leben zu führen. Auch am Arbeitsplatz. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind gleichermaßen in der Pflicht, Arbeit gesund zu gestalten. Nicht zuletzt, weil Motivation und Gesundheit kausal im Zusammenhang mit Erfolg stehen. Arbeit kann zu einem gesunden und zufriedenen Leben beitragen, wenn sie verantwortungsvoll geleistet und gestaltet wird.

Die Erfolgsstrategie für Ihr BGM

In Zukunft gesund!

Wir alle wollen gesund sein. Und erfolgreich. Im Job und privat lohnende Leistung bringen, die uns und andere auch wirtschaftlich zufrieden stellt. Der Wunsch nach Gesundheit ist alt, die umfassende Verankerung am Arbeitsplatz eher neu. Dass Gesundheit, Leistung und Erfolg in engstem Zusammenhang stehen, ist der tragende Gedanke in der Entwicklung betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Zunehmend erkennen Personalverantwortliche, wie wichtig eine motivierte und gesunde Belegschaft ist, erst Recht in Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels. Es entsteht ein Bewusstsein für gesunde Arbeitsplätze. Für Bedingungen, unter denen die Mitarbeiter eine Chance haben, arbeitswillig und leistungsstark zu bleiben. Hierzu brauchen wir gesundheitsförderliche Verhältnisse und gesundheitsbewusstes Verhalten.
Bei dem Gedanken, dass wir überall und nicht nur am Arbeitsplatz leben, stellen wir fest, dass auch Gesundheit überall stattfindet. Die gängige Trennung von work und life ist nicht zeitgemäß. Vielmehr muss Gesundheit zur Haltung werden und Teil einer zukunftsorientierten (Unternehmens-) Kultur sein. Noch hat es kaum Tradition, unternehmerisch und gleichzeitig gesundheitsbewusst zu denken und zu handeln. Für eine erfolgreiche Zukunft müssen wir deshalb jetzt die richtigen Entscheidungen treffen und gewohnte Einstellungen und Verhaltensweisen sowie bestehende Verhältnisse hinterfragen und anpassen.
Wir laden Sie ein, betriebliches Gesundheitsmanagement als strategischen Prozess zu entdecken. Und zu begreifen, dass die Auseinandersetzung und dauerhafte Implementierung von BGM einen Zugewinn an Lebensqualität und Ertrag bedeutet.
Lassen Sie sich auf einen Gesundheitsbegriff ein, der körperliche und psychosoziale Aspekte berücksichtigt und nutzen Sie den Einfluss auf förderliche Verhältnisse am Arbeitsplatz und individuelles Verhalten. In zahlreichen Handlungsfeldern können Sie Ihre Unternehmenspolitik neu ausrichten und gesundes Arbeiten ermöglichen, wenn Sie BGM als Veränderungsprozess verstehen.
Erkennen Sie in den Herausforderungen der Gegenwart Möglichkeiten, die Zukunft Ihres Betriebes verantwortungsvoll und bewusst zu gestalten. Und nutzen Sie BGM, um wettbewerbsfähig und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.
Erkennen Sie, was betriebliches Gesundheitsmanagement auch in der Praxis bedeutet und umfasst, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, was BGM leisten kann – und was nicht.
Unsere Erfolgsstrategie für Ihr BGM bietet Ihnen einen systemischen Lösungsansatz.
Wir erzeugen Betroffenheit, liefern Fakten, wecken Lust auf Gesundheit und Erfolg.
Wir sensibilisieren, informieren und motivieren.
Und so, wie wir Sie für BGM gewinnen und begeistern wollen, können Sie die SIM-Strategie® als Instrument der Implementierung Ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements verstehen und einsetzen.
Erkennen Sie den Nutzen und kommen Sie ins Handeln. In Zukunft gesund!

 

 

E-Learning BGM

E-Learning BGM mit der SIM-Strategie®

Wir freuen uns, Ihnen nach Extraschicht für die Gesundheit, unserem E-Learning für Schichtarbeiter, schon das nächste E-Learning Tool anbieten zu können: Führung und Gesundheit. Im Sinne eines umfassenden und animierenden betrieblichen Gesundheitsmanagements sollen auch unsere E-Learning Tools als Ergänzung zu Präsenzveranstaltungen sensibilisieren, informieren und motivieren. Sie bilden verständlich und unterhaltsam Inhalte ab und appellieren an Verantwortung, Selbstmanagement und eine Unternehmenskultur, in der Leistung Freude macht. In Kürze erscheint unser E-Learning Tool für gesunde Fachkräfte aller Bereiche.

Schön, dass wir mit elearninpilot einen so kompetenten und zugewandten Partner für die Entwicklung unserer Tools gewinnen konnten!

BGM als strategischer Prozess

Erfolgreiches Gesundheitsmanagement muss neben betriebsspeziefischen Zielen auch die jeweiligen Zielgruppen betrachten. Eine Veränderung von  Verhältnissen und Verhalten im Sinne gesundheitsförderlichen Lebens auch am Arbeitsplatz ist nur dann möglich, wenn jeder Einzelne im Unternehmen von Sinn und Zweck betrieblicher Gesundheitsförderung überzeugt werden kann.
Die Erfolgsstrategie für Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement ist:
sensibilisieren. informieren. motivieren.
Mit der von Franziska Cüppers und Babette Halbe-Haenschke entwickelten SIM-Strategie gewinnen und begeistern Sie Ihr Team vom Unternehmensleiter bis zum Schichtarbeiter für die verschiedensten BGM-Prozesse und Maßnahmen der Gesundheitsförderung.

Fragen Sie uns nach der Erfolgsstragie!

Vorteil Vereinbarkeit

Eine Umfrage der IG Metall von über 500.000 Beschäftigten (2013:”Arbeit:sicher und fair!”) bestätigt abermals: Viele wünschen sich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Mütter wollen beides, Väter keine Kompromisse mehr. Weder Frauen noch Männer wollen Elternzeit missen. Und viele wollen Raum und Muße für ihre kranken und pflegebedürftigen Mütter und Väter. Gefordert wird mehr Zeitsouveränität und eine Unternehmenskultur,
die eine Entscheidung zwischen Kind und Karriere oder Eltern und Karriere überflüssig macht. Und tatsächlich nimmt der Trend zu mehr Familienfreundlichkeit zu. Arbeitgeber erkennen in flexiblen Arbeitszeiten einen Gewinn für Beschäftigte und Arbeitgeber. So können Unternehmen mit familienfreundlichen Arbeitszeiten und Angeboten neue Fachkräfte gewinnen und bewährte halten. Möglichkeiten lebensphasenorientierter Arbeitszeit gibt es längst. Unternehmen, die sich neuen Chancen öffnen, werden neben dem Erfolg des wachsenden Engagements und einer höheren Balance der Mitarbeiter merken, dass sich auch der Unternehmensalltag leichter gestaltet.

https://www.erfolgsfaktor-familie.de/

Mehr Lust auf Neues

 Fit in der zweiten Berufshälfte

Umstrukturierungen sind die Treiber in Unternehmen. Sie wecken Neugierde und Lust auf Zukunft, schüren aber auch Sorgen und Ängste. Vor allem älteren Mitarbeitern geht so langsam die Puste aus: Alles wird schneller, ständig anders und immer mehr. Das Leben wird komplexer, die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit schwinden und keiner weiß mehr so genau, wohin die Reise eigentlich geht. Sicherheit und Planbarkeit adieu.
„Nur zu“, sagen sich da die Jungen, „das ist Entwicklung, da bieten sich Chancen“.
„Zu viel“, stöhnen eher die Alten, „das pack` ich nicht, da bleib` ich auf der Strecke“.

Jeder Vierte Mitte fünfzig steigt aus. Die Gesundheit macht nicht mehr mit – körperlich und psychosozial sind viele am Ende. Mit heftigen Folgen für die Unternehmen, besteht doch bald die Hälfte der Mitarbeiter aus über 50-Jährigen.

Wir müssen uns also fragen, wie wir Leistungsfähigkeit erhalten und Potentiale heben können. Und zwar jetzt. Wie kann Gesundheit und Lebensfreude – nicht nur am Arbeitsplatz – erhalten werden?

Was kann das Unternehmen, was kann jeder selbst dafür tun?

Verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften nehmen im Laufe unseres (Erwerbs)Lebens ab: Muskelkraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit, Seh- und Hörvermögen sowie Tastsinn. Auch die Widerstandsfähigkeit bei Belastungen verringert sich. Insgesamt sind wir geistig weniger beweglich und nicht mehr so schnell im Denken und Lernen. Risikobereitschaft und Flexibilität lassen nach und das Kurzzeitgedächtnis oft zu wünschen übrig.

Allerdings können wir den Prozess in Teilen beeinflussen und gegensteuern. Wir können Gesundheit und Vitalität trainieren!

Ebenso erfreulich: wesentliche Kompetenzen bleiben gleich: wir können uns auf unser Allgemeinwissen verlassen, behalten die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen und können wie gewohnt aufmerksam und konzentriert arbeiten.

Viele Fertigkeiten und Qualitäten nehmen sogar zu: wir haben mehr Lebens- und Berufserfahrung, können uns realistischer einschätzen, sind zuverlässig, beständig und verantwortungsbewusst.
Wir sind sprachlich gewandter und verfügen im Allgemeinen über ein gutes Urteilsvermögen

Es heißt zudem, wir wären im Alter auch kooperationsfähiger. Aber stimmt das?
Akzeptieren wir andere Haltungen und Motive? Integrieren wir die Werte der jungen Kollegen in unser Wertesystem? Und überdenken wir eigene, fest verankerte Glaubenssätze und Motive? Schafft das Unternehmen den nötigen Mix an Kompetenzen und Einstellungen?

Können wir, Jung und Alt, voneinander profitieren und die Haltung der anderen tolerieren? Vielleicht sogar nachvollziehen und verstehen?

Während die Baby-Boomer Generation Leistung mit Pflicht und Disziplin verbindet, sagt die Generation Y vor allem dann JA zu Leistung, wenn sie mit Spaß verbunden ist. Wo sich die Älteren zwischen Beruf und Familie entschieden haben, wollen die Jüngeren Familie und Beruf vereinbaren.
Work-Life versus Life-Balance. Wer wollte urteilen, welche Werte richtiger oder besser sind?

Wollen wir nicht lieber die Chancen sehen, die sich im Mix aus den vorhandenen Kompetenzen der verschiedenen Generationen ergeben? Selten standen den Betrieben eine solche Vielzahl an Fertigkeiten und Eigenschaften zur Verfügung. Welch Möglichkeiten an Teams!

Wir sollten alle vorhandenen Potentiale nutzen und dürfen die Lebens- und Arbeitshaltung der unterschiedlichen Mitarbeiter beruhigt und mutig  zulassen.

Längst kennen wir Wege, Verhältnisse und Verhalten altersspezifisch anzupassen. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist keine Hexerei und hält Lösungen parat, die gesunde Arbeit in erfolgreichen Unternehmen etabliert. Es gilt, vorhandene Ressourcen zu aktivieren und die Resilienz zu erhöhen.

Wir können Lust auf Neues wecken. Wir können Mitarbeiter in der zweiten Berufshälfte darin unterstützen, Veränderungskompetenz zu entwickeln und sie mitnehmen in eine Zukunft, die auch zu ihnen passt.

Alles, was es dazu braucht, ist die Förderung einer zuversichtlichen Haltung und der Gewissheit, mit Belastungen umgehen zu können. (Vgl. Kohärenzgefühl nach Antonovsky).

Wir müssen die Arbeitswelt verstehbar machen. Auch ältere Mitarbeiter brauchen das Gefühl,
ihren Aufgabenbereich bewältigen zu können und sie müssen wissen, dass ihr Tun einen Sinn hat und sich lohnt.

Und wir können erlauben, dass der Sinn für jeden, Jung wie Alt, ein anderer ist.

Wir können aneinander und miteinander besser werden. Dann haben wir auch Lust auf Neues.

„Dürfen wir mal kurz stören?“

Unternehmen und Dienstleister entdecken ihren Vorteil durch Betriebliches Gesundheitsmanagement. Nicht alle machen dabei einen guten Job.

Gesunde Mitarbeiter versprechen Erfolg, und den wollen wir. Als Unternehmen, als Personal- oder Betriebsrat, als Führungskraft, als Mitarbeiter. Und als Dienstleister.

Das Erfolgsgeheimnis: Betriebliches Gesundheitsmanagement. Wir optimieren menschliches Verhalten und unternehmerische Verhältnisse und schon läuft`s. BGM als Wunderwaffe.
Für mehr Motivation, Leistung und Mitarbeiterbindung, gegen die Folgen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels. Mehr Gesundheit – mehr Erfolg.
Ganz einfach.

Es scheint, als profitierten viele von den vitalisierenden Angeboten und Maßnahmen. Immerhin sind unterdessen rund 30% aller größeren deutschen Unternehmen auf dem Weg zu gesundem Profit: Mitarbeiter werden in ihren Ressourcen und Resilienzen gestärkt und angehalten, ihr Verhalten zu reflektieren; Führungskräfte werden als Risikofaktor entlarvt und geschult. Dazu werden Unternehmensleitungen vorsichtig auf weniger förderliche Arbeitsbedingungen und Verhältnisse sowie auf ungesunde Arbeitsweisen der Belegschaft hingewiesen. Alle ahnen, dass manch Gewohntes in die Sackgasse führt.  Aber wer macht sich auf, gesündere Wege zu gehen? Und mit welchem Ziel?

Karten und Kompass für die neue, gesunde (Arbeits)Welt verkaufen BGM – Dienstleiter.
Wir sind ein buntes Gemisch aus Gesundheitsmanagern, Ärzten, Trainern, Coaches, Sportlehrern, Physiotherapeuten, selbst ernannten Experten und Praktikern, ehemalig Personalverantwortlichen verschiedenster Unternehmen, Krankenkassen, Verbänden und diversen Institutionen etc..

Und dann wird munter Gesundheit verkauft: Motivationsvorträge, Workshops, Seminare, Gesundheitstage, Moderationen usw.. Wir beraten und betreuen als Teil irgendeines Konzeptes. Als Teil eines vorhandenen Systems. Wir zeigen Ausflugsziele, die mit mehr oder weniger bekannten Mitteln zu erreichen sind.

Aber genau das ist kein BGM!

Wir sollten uns trauen, alte Wege zu verlassen und Bestehendes zu hinterfragen. Alle: Dienstleister und Verantwortliche in den Betrieben. Neue Ziele erreichen wir ausschließlich über neue Wege.

Betriebliches Gesundheitsmanagement darf nicht reinpassen, sich nicht anpassen – betriebliches Gesundheitsmanagement muss stören und irritieren. Muss eingefahrene Verhältnisse und feste Strukturen überprüfen. Muss Einstellungen und Verhalten reflektieren. Wir müssen Abenteuer verkaufen – keine Routinen. Wir müssen Lust auf Gesundheit wecken. Bei jedem einzelnen Mitarbeiter. Vollumfänglich und mit einem lauten Appell an Eigenverantwortung und Machbarkeit.

Und wenn es für neue Wege keine personellen und finanziellen Mittel gibt, müssen wir welche schaffen. Das wäre dann BGM.
Wenn es Probleme gibt, müssen wir gemeinsam Lösungen finden. Wenn wir auf Hindernisse stoßen, müssen wir sie überwinden. Auch das wäre dann BGM.
Wenn wir uns nicht damit aufhalten, warum das alles nicht geht mit der Gesundheit im Betrieb, sondern überlegen, wo und wie es gehen könnte, gesünder und motivierter zu leben und zu arbeiten, wäre das nicht BGM?

Ernstzunehmende Anbieter wissen, wofür ein umfassendes und nachhaltiges Gesundheitsmanagement steht: sensibilisieren – informieren – motivieren – agieren.
Wissen und umsetzen, was gesund hält.
BGM ist ein auf allen Ebenen zu gestaltender Prozess. Individuell und spezifisch. Daran sollten wir festhalten. Und wir sollten uns trauen, ungemütlich zu sein.
Wenn kaum motivierte Personalverantwortliche, denen sich die Möglichkeiten und Chancen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements nicht erschließen, halbherzige Alibi-Maßnahmen planen, weil sie für Sinnvolles keinen Nerv und keine Ressourcen haben, sollten wir uns im Sinne unseres Auftrages verweigern.

Wenn Gesundheitstage zu Verkaufsveranstaltungen werden, wenn Geschäftsleitungen aus Mangel an Wissen und Visionen Gesundheit schlicht verwalten und irgendwelche Aktionen anbieten, hinter denen sie nicht steht, sollten wir uns verweigern. (Schlimm genug, dass Unternehmen ihre erfolglosen Maßnahmen im Anschluss beurteilen und natürlich feststellen, dass ihre Programme „nichts genützt“ haben.)

Wenn Unternehmer nicht gewillt sind, Arbeitsbedingungen zu verbessern aber von Dienstleistern fordern, die Mitarbeiter zu trainieren, damit diese unter allen Umständen fit bleiben, ist das kein BGM.
Wenn Arbeitnehmer nicht gewillt sind, ihre Lebenseinstellungen und Gewohnheiten zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern und stattdessen vom Arbeitgeber Wohlfühloasen fordern, ist das kein BGM.
Wenn BGM-Anbieter ihre Programme über Firmen gießen, ohne sich eingehend mit dem Betrieb, seiner Belegschaft, den Potentialen und Zielen beschäftigt zu haben, ist auch das kein BGM.

Wenn wir aber gemeinsam dafür sorgen, dass gesündere Verhaltensweisen und Verhältnisse Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit steigern und somit zu mehr Erfolg und Zufriedenheit im Privat- und Arbeitsleben beitragen, machen wir alle einen guten Job.
Und schaffen Neues. Weil Gesundheit eben verändert!

Generation relax – nur keine Aufregung!

Thema auf einer Party, alle über 50, war unlängst die sogenannte Generation relax.
Große Sorge ging um, faule junge Menschen könnten die deutsche Wirtschaft lahmlegen.
Wollten sie doch nicht mehr so viel arbeiten wie ihre Eltern und Großeltern.
Und man war sich fast einig: die Jungen sollten sich ein Beispiel an den Alten nehmen und ordentlich reinhauen, anstatt sich zu amüsieren und das Leben zu genießen.

Wie bitte?
Es ist genau andersrum: Wir müssen uns die Jungen zum Vorbild nehmen!
Die neue Generation arbeitet auch effektiv, die lassen nur den Burnout aus.
Junge Menschen stellen die Sinnfrage ihres Tuns wieder mehr in den Vordergrund. Das ist gesund!
Junge Menschen orientieren sich an eigenen Kompetenzen und Zielen. Auch das ist gesund.
Junge Menschen stärken ihre Ressourcen, indem sie ein erfüllendes Privatleben haben und Zeit für sich einräumen. Die wollen, dass Arbeit Spaß macht. Und einfach gut in ihr Leben passt.
So sind sie widerstandfähig und können Herausforderungen standhalten.
Sie orientieren sich im Job an dem, was sie wollen und machen ihre Karriere. Sie setzen eigene Prioritäten. Sie sind erfolgreich, weil Sie verantwortlich und selbstbestimmt handeln.
Sie sind motiviert, weil sie ihre Wege gehen.
Das setzt enorme Energien frei, macht leistungsstark und kreativ. Ist irre gesund und tut dem Arbeitsmarkt ganz gewiss gut. Keine Aufregung!